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Punktspiel Kreisliga West
10.12.2011 / 13.30 Uhr
TSV Kreischa : SV Rabenau
1 : 1 ( 0 : 0 )
1 Konrad
12 Zscheile 3 Gäbler 4 Simon 7 Kilian
10 Milde 8 Müller
6 Hartwig 14 Niels
10 Milde
17 Miersch 11 Siegfried
Torfolge: 0:1 Gegner 56´; 1:1 Simon 90+2´
Einwechslung: Hofmann für Gäbler 46´; Engel für Kilian 63´; Weiser für Hartwig 68´
Vorkommnisse: Gelb Gegner 46´ Zuschauer: 50 Schiedsrichter: Gäbisch, Oliver
Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr sollten nun endlich mal die drei Punkte eingefahren werden. Mit Rabenau kam auch ein Gegner, der auf den hinteren Rängen der Tabelle gastiert. Doch die letzten Spiele zeigten, selbst gegen gleichstarke Gegner taten wir uns schwer. Auch wenn wir die Spiele gestalten konnten, brachte uns unsere Chancenverwertung immer wieder auf die Verliererstraße. Positiv hervorheben muss man, dass die Mannschaft immer wieder motiviert ins Spiel ging und sich auch durch die negativen Ergebnisse nicht demotivieren ließ.
Gut eingestellt von Trainer Mende ging die Mannschaft ins Spiel und begann sofort die Rabenauer unter Druck zu setzen. Schon in den ersten zwei Minuten hatten wir gute Möglichkeiten zum Torerfolg. Milde lief in den Strafraum, schoss den Ball aber leider über das Tor. Kurz danach wurde Müller in der Spitze angespielt. Nach der Ballannahme drehte er sich noch um seinen Gegenspieler und schoss den Ball ins Eck. Doch der gegnerische Tormann konnte mit guter Aktion halten.
Danach hielten sich unsere Chancen erst mal in Grenzen. Von Rabenau kam nicht viel, sie versuchten ab und zu zu kontern, ohne aber sehr gefährlich gewesen zu sein.
Erst in der 18´ kamen wir zu unserer nächsten Chance. Miersch spielte aus dem Mittelfeld nach vorn in den Strafraum. Niels sprintete in den Ball und versuchte sofort aus der Drehung aufs Tor zu schießen. Der Tormann war herausgekommen und hatte den Winkel gut verkürzt, und somit war es für ihn sehr schwer am Tormann vorbei zu kommen. Da wäre es besser gewesen, den Ball anzunehmen und weiter zu laufen. So wie der Tormann raus kam, konnte er den Spieler dann nur foulen. Aber da zeigt sich, warum wir in der jetzigen Situation sind. Es fehlt uns in vielen Situationen die Abgeklärtheit.
Vor der Pause hatten wir noch eine gute Gelegenheit, als Miersch von Müller in der 30´ gut in Szene gesetzt wurde. Miersch ersprintete sich den Ball und hob ihn aus vollem Lauf über den Tormann drüber. Leider ging der Ball auch knapp am Tor vorbei. Dies war Pech.
Kurz nach der Pause erst mal ein Schock für uns. Nach einem Angriff von uns konterten die Rabenauer und Konrad konnte nur mit guter Aktion den Torerfolg verhindern.
Danach passierte erst mal wenig auf beiden Seiten. Doch in der 56´ verloren wir durch Kilian den Ball im Aufbauspiel. Er spielte den Ball zu spät ab und somit in die Beine des Gegners. Der schaltete schnell und sofort lief der Ball in Richtung unser Tor, und dann stand der Stürmer allein vor unserem Tormann. Konrad hatte keine Abwehrchance mehr, auch wenn er noch am Ball war.
Dieses Tor lähmte uns in unseren Bemühungen, und wir wirkten schon sehr verkrampft in den Aktionen. Dazu kam noch, dass sich die Rabenauer immer mehr hinten rein stellten und sich nur noch auf einzelne Konter konzentrierten.
Doch zum Glück gibt es manchmal Nachspielzeit. In der 90+2´brachte Hofmann eine Ecke von rechts perfekt herein. Simon, sonst Kopfballwunder in der Abwehr, stieg höher als alle anderen und köpfte den Ball über die Linie ins Tor. Riesige Freude auf unserer Seite. Der Schiri pfiff danach gleich ab, und somit hatten wir wenigsten einen Punkt gerettet.
Wenn man ehrlich ist, ist dies aber zu weinig. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen, konnten sie aber wieder nicht nutzen. Somit stehen wir mit nur einem Punkt da, der uns nicht so richtig weiter hilft. Doch die Mannschaft hat Moral bewiesen, bis zur letzten Minute gekämpft und immer wieder an ihre Chance geglaubt. Jetzt können erst mal alle durchatmen. Es ist Winterpause und die Punktspiele beginnen erst wieder im Februar. Dann hoffen wir, unsere Fans an der Seitenlinie wieder begrüßen zu können und, dass wir unterstützt werden, um den drohenden Abstieg noch zu verhindern.
K. Müller |